Interessierte Schulen:
Vorgehensweise und Angebote im Überblick

Möchten Sie mehr über PFADE wissen oder PFADE in Ihrer Schule umsetzen? Sie können wie folgt vorgehen:

Information und Entscheid für das Projekt
Es bewährt sich, dass sich eine Schule zuerst mit dem Programm und möglichen Umsetzungs­elementen befasst. Dies ermöglicht, dass alle Beteiligten einen aktiven Entscheid fällen können, ob die betreffende Schule mit PFADE arbeiten möchte. Denn die Bereitschaft, sich auf die präventive Arbeit und die Konzepte von PFADE einzulassen, ist im Hinblick auf eine gute Wirkung zentral.

Schritt 1: Selbständige Information

Interessierte können sich zunächst selber anhand unserer Website ein Bild machen vom Programm und der Arbeitsweise:

Weitergehende Fragen beantworten wir auch gerne per Mail.

Schritt 2: Informationsveranstaltung / Offerte

Bei näherem Interesse an einem Umsetzungs­projekt bieten wir PFADE-Informations­veranstaltungen an. Ziel ist, dass Sie

Die Informations­veranstaltung dauert 1.5 – 2 Stunden (nach Absprache und Zielen) und ist kostenpflichtig. Gerne erstellen wir Ihnen eine Offerte.

Parallel zum Informationsprozess – oder wenn Sie sich bereits für PFADE entschieden haben – erhalten Sie Angaben zu den Kosten. Für eine Offerte benötigen wir folgende Angaben (bitte senden an: rjuenger@ife.uzh.ch)

Schritt 3: Schulungstermin und definitive Anmeldung

Wenn der Entscheid einer Schule gefallen und die Offerte genehmigt ist, wird der Termin für die Schulung vereinbart.

Teilgruppen von Lehrpersonen und Teams erhalten Termin­vorschläge für Schulungen, bei denen sie teilnehmen können. Nach gegen­seitiger Rücksprache wird die konkrete Teil­nahme an einer Schulung fixiert.

Schritt 4: Projektstart

Die Umsetzung konkrete Arbeit mit PFADE beginnt nach mit der Schulung (Start­ver­an­staltung 1 3/4 h, zwei ganze Schulungs­tage). Die Lehr­personen sind bereit, in ihren Klassen mit PFADE zu starten.

Schritt 5: Coaching und allgemeine Begleitung / Einbezug der Eltern

Jede Schule wird von einem Mitglied des PFADE-Fachteams begleitet. Die PFADE-Fach­person besucht jede Klasse 2-3 Mal in einer PFADE-Lektion. Dem Besuch der Lektion folgt eine gemeinsame Besprechung der Lektion und der Arbeit mit PFADE (eins zu eins Coaching). Sie unterstützt und berät die Lehr­personen bei der Arbeit mit den ein­schlägigen Konzepten. Daneben ist sie in Kontakt mit den Projekt­verantwortlichen vor Ort und der Schul­leitung.

Teil von PFADE ist der Gedanke, dass die Eltern mit einbezogen werden. Nach dem Projekt­start macht es Sinn, die Eltern über PFADE zu informieren. Hierfür bewährt sich – neben den anderen bei PFADE vorgesehenen Formen ‑ eine Weiter­bildung oder Informations­veranstaltung. Wir führen gerne in Zusammen­arbeit mit Ihnen eine solche Veranstaltung durch. Bitte fragen Sie uns hierfür an.

Schritt 6: Längerfristige Arbeit mit PFADE

Damit die Umsetzung länger­fristig im Auge behalten wird, bestimmt jede Schule eine PFADE-Schlüssel­person aus dem Team, die zusammen mit der Schul­leitung das Projekt pflegt, hütet und entsprechende Fragen und Themen ins Team einbringt. Das PFADE-Fachteam bleibt mit der Schule lose in Kontakt und versorgt sie mit Informationen, weist auf Weiter­bildungs­möglich­keiten hin und ist Ansprech­partner für Fragen. Die Schule kann jederzeit ein PFADE-Fachteam einladen zu Sitzungen, Erfahrungs­gruppen, für Weiter­bildungen oder einen gezielten Input.